Kyiv Open Championship 2017

Das Turnier in Kiew findet mitten in einem Park im "AKKO International Exhibition Centre" statt. Unser erstes Turnier in der Ukraine...

 

Wir reisen mit dem Taxi an, laut Google Maps dauert es von unserem Hotel zum Turnier öffentlich ca. eine Stunde. Da wir uns nicht schon vorher abmühen wollen nehmen wir ein Taxi - das ist vielleicht eine kleine Nervenprobe, aber sehr günstig und bequem.

 

Angekommen kann man das Startgeld nur in UAH (Hrywnja/Grywnja) bezahlen, für das WDSF International Open sind das 800 UAH - umgerechnet ca. 28 EUR. Nachdem wir fast unser ganzes restliches Geld ausgegeben haben betreten wir die große Halle, die durch Vorhänge abgetrennt ist, je ca. 1/3 als Garderobe, Aufenthaltsbereich (mit Buffet und Ausstellern) und Turnierbereich. Als wir ankommen ist die ziemlich große Garderobe schon sehr voll. Trotzdem lässt sich mühelos noch ein kleines Plätzchen für uns finden. Es gibt Kleiderstangen und extrem viele Sessel, die aber alle mit Gewand und Taschen besetzt sind - Hauptsache die haben's gemütlich.

 

Das Aufwärmen ist nicht ganz einfach, denn die Halle besteht aus einem Steinboden, wodurch sich das Bewegen wie Eislaufen anfühlt. Dagegen wirkt dann die Tanzfläche sehr griffig und angenehm - ein super Nebeneffekt. Generell muss man darauf gefasst sein, dass man ohne ersichtlichen Grund auf ukrainisch angequatscht wird, wer auf englisch antwortet wird möglicherweise ungewollt in ein Gespräch verwickelt und muss seine ganze Lebensgeschichte erzählen. Im Aufenthaltsbereich gibt es ein Buffet wo eigentlich nur die Hälfte von dem verkauft wird was auf der Karte zu sehen ist. Alles andere ist aus, vor allem Getränke: Wasser, Saft, Softdrinks - eher ungünstig in einem Land, wo man das Wasser aus der Wasserleitung nicht trinken kann. Wir sollen später noch einmal kommen. Kaum gibt es Nachschub sammelt sich eine Traube an Menschen bei dem Stand, dann ist auch schon wieder alles weg. 

 

Bevor das Turnier beginnt sollte man checken, ob denn der eigene Name auch auf der Teilnehmerliste steht, denn da sind beim handschriftlichen Check-In ein paar verloren gegangen. Als das Turnier dann etwas verspätet beginnt ist aber alles in Ordnung. Die Musik ist schön, die Flächengröße okay (könnte einen Hauch breiter sein), die Turnierleitung findet auf englisch statt, im Großen und Ganzen sind die wichtigsten Kriterien sehr gut erfüllt. Die Ergebnisse und Heats werden in einem gemischten System aus Papier und Bildschrimen angezeigt. Nicht das Schnelleste, aber es funktioniert. Außerdem gibt es einen Live-Stream, der wirklich gut ist.

 

Link zum Turnier

 

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